Klares JA zum Weiterbestand von Verbrennungsmotoren! | FPÖ Steyr
  
  
  
  
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Klares JA zum Weiterbestand von Verbrennungsmotoren!

Anlässlich der gestrigen Enquete des Oberösterreichischen Landtages im
Stadttheater Steyr hat Dr. Andreas Susanek, Geschäftsführer der BMW-Motoren
GmbH in Steyr, ein Fachreferat zur derzeitigen Situation in der Automobilindustrie
gehalten. Die Unverzichtbarkeit auf Verbrennungsmotoren wurde auch durch ein
wissenschaftliches Projekt von Dr. Ulrich Brand, Professor für internationale Politik
an der Universität Wien, untermauert.

„Die Automobilindustrie steht vor einer riesigen Herausforderung durch die hohe EU-
Abgasgrenzwertverordnung für Verbrennungsmotoren. Der Lobbyismus in Richtung
E-Mobilität fordert zusätzlich Umsetzungsschnelligkeit, damit diesem Trend gefolgt
werden kann. Flexibilität in einem hohen Ausmaß wird von der Automobilindustrie,
Zulieferern und den Mitarbeitern erwartet." ergänzt LAbg.GR Evelyn Kattnigg.

In diesem Zusammenhang erzürnt die freiheitliche Wirtschaftssprecherin im OÖ
Landtag die Forderung von Bundesministerin Leonore Gewessler an die Europäische
Union, den Verkauf von benzin- und dieselbetriebenen Autos komplett zu verbieten.
Für die grüne Ministerin gäbe es offensichtlich nur eine „Schwarz-Weiß-Denkweise"
die lautet: Weg mit den Verbrennungsmotoren, koste es was es wolle! Immerhin
zählen in Oberösterreich 300 Unternehmen zur automotiven Zulieferindustrie.
Zahlreiche heimische Arbeitsplätze und Wertschöpfungsprozesse würden dadurch
leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden.

„Offensichtlich scheint der Ministerin auch nicht bekannt zu sein, dass in Österreich
bereits massiv an ‚E-Fuels', sogenannten künstlichen Kraftstoffen, geforscht wird.
Aus erneuerbaren Energieträgern wird flüssiger, synthetischer Kraftstoff produziert,
der CO2 neutral ist. Eine derartige Anlage wird Ende dieses Jahres den Probebetrieb
in Österreich aufnehmen." erläutert Kattnigg

Nachhaltigen Klimaschutz könne nur gemeinsam mit innovativen Technologien,
machbaren Lösungen und fairen Rahmenbedingungen gelingen. Aber scheinbar
passe nur die E-Mobilität als Antriebsform in das Konzept der grünen Ministerin und
kein Verbrennungsmotor. Verbote und damit einhergehend das Gefühl der
Bevormundung schaffen Ablehnung, verunsichern und schränken die individuelle
Entscheidungsfreiheit ein. Nicht jeder österreichische Autobesitzer kann und will sich
die hohen finanziellen Aufwendungen für teure Elektroneufahrzeuge leisten.

„Die gesamte Republik Österreich leidet derzeit unter den wirtschaftlichen und
sozialen Folgen der Pandemie. Mit dieser Vorgehensweise von Ministerin Gewessler
wird dem Verbrennungsmotor und zahlreichen Mitarbeitern in dieser Branche das
Licht ausgelöscht." schließt die freiheitliche Landtagsabgeordnete.

Kattnigg2020 kk
           
 
GR Evelyn Kattnigg, BA (FH)    
Abgeordnete zum OÖ Landtag    
 

Dienstag, 27 Juli 2021, 20:54:58

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